Städtische Beteiligungen – Piratenpartei Witten https://piraten-witten.borggraefe.com Teilhabe und Transparenz sind wählbar! Tue, 08 Oct 2019 11:38:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.2.2 https://piraten-witten.borggraefe.com/wp-content/uploads/2020/11/cropped-favicon_neues-logo2020_2-32x32.png Städtische Beteiligungen – Piratenpartei Witten https://piraten-witten.borggraefe.com 32 32 Gigabit-City Witten: Antrag für mehr Glasfaserausbau https://piraten-witten.borggraefe.com/gigabit-city-witten/ https://piraten-witten.borggraefe.com/gigabit-city-witten/#respond Mon, 01 Jul 2019 13:36:22 +0000 https://piraten-witten.borggraefe.com/?p=4675 Nur Glasfaser bis in jedes Haus ist so leistungsfähig, dass es den zukünftigen Breibandbedarf decken kann. Schon jetzt würden viele Menschen von schnellerem Upload profitieren. Ein flächendeckender Ausbau bis zu einer fertigen Gigabit-City Witten dauert jedoch einige Jahre, während der Bandbreitenhunger weiter steigt. Bisher gibt es in Witten kaum echte Glasfaseranschlüsse für Privatpersonen.

Zukunftsfähige Infrastrukur als Grundlage

Die Wittener Piratenfraktion fordert daher in einem jetzt zur Beratung anstehenden Antrag mehr schnelles Glasfaser-Internet für Witten. Die Stadtwerke sollen sich stärker bei dem Thema engagieren. Ziel soll es dabei sein, dass gegebenenfalls gemeinsam mit Partnerunternehmen ein Produkt für Privatkunden auf den Markt gebracht wird. Nach Auffassung der Piraten sind die Stadtwerke als kommunales Unternehmen besser in der Lage, langfristig zu agieren und in eine Gigabit-City Witten zu investieren als reine Privatunternehmen, die sehr kurzfristige Profitinteressen befriedigen müssen.

„Bei Glasfaser handelt sich um eine nachhaltige und zukunftsfähige Infrastruktur. Wer sie besitzt, wird damit über viele Jahrzehnte gutes Geld verdienen können. Der Bund will in Zukunft verstärkt echten Glasfaserausbau fördern. Die Stadtwerke sollten dafür bereit sein.“Stefan Borggraefe, Ratsmitglied der Piraten

Weniger Strom- und Flächenverbrauch

Die Piraten machen auch auf Umweltaspekte des Themas aufmerksam:

„Bei der in den letzten Jahren in Witten eingeführten Vectoring-Technolgie wird die Glasfaser nur bis zu einem Kabelverzweiger verlegt. Von dort aus werden weiter die Kupferleitungen aus dem vorletzten Jahrhundert verwendet. Traurig angesichts der Klimakrise: in jedem einzelnen Kabelverzweiger ist aktive Technologie verbaut, die permanent Strom verbraucht, um trotz der alten Kupferdrähte 100 MBit/s zu ermöglichen. Weiterhin wäre die Glasfaser-Infrastruktur eine Grundlage neuer Geschäftsideen, die auch in Wohngebieten entstehen können. Wenn ein Geschäft in der Cloud liegt, muss es auch keine der derzeit in Witten knappen Gewerbeflächen verbrauchen.“Stefan Borggraefe.

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Kirchturmpolitik, Filz und Klüngel statt sinnvolle Neugestaltung https://piraten-witten.borggraefe.com/kirchturmpolitik-filz-und-kluengel/ https://piraten-witten.borggraefe.com/kirchturmpolitik-filz-und-kluengel/#respond Sun, 03 Apr 2016 16:02:45 +0000 https://piraten-witten.borggraefe.com/?p=2435 Warum haben die Piraten in der Ratssitzung am 16. März 2016 dem Beschlussvorschlag zur Gründung der „Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH“ nicht zugestimmt?

Die neue Gesellschaft ist wohl eher ein zahnloser Tiger, aufgepfropft auf die bestehenden Gesellschaften. Der Handlungsspiel der neuen Gesellschaft ist stark eingeschränkt und damit sind auch die erwarteten positiven Effekte fraglich. Die Revierparks sind alle von überregionaler Bedeutung, Besucher kommen nicht nur aus der Region sondern ebenso aus dem Umland. Eine leider nicht angebotene Lösung, bei der eine einzige beim RVR angesiedelte Gesellschaft gebildet wird, die dann auch entsprechend handlungsfähig wäre, stand leider weder zur Debatte noch zur Abstimmung. Würden die Städte ihre Anteile (Witten 7,5% an der Freizeitzentrum Kemnade mbH (FZK)) an diese Gesellschaft abgeben, wären sie nicht mehr an den Verlusten beteiligt. Über mögliche Gewinne in diesem Zusammenhang braucht man nicht zu reden. Die politische Teilhabe und Mitsprache wäre auch weiterhin über den RVR und ein entsprechendes Gremium gegeben.

Fazit: Aus derzeitiger Sicht wird eine zusätzliche Gesellschaft gebildet, deren Nutzen mehr als fraglich ist, da die bestehenden Gesellschaften weiterhin eigenständig bleiben. Eine Gesellschaft, in der alle Revierparks aufgehen, hätte das Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung mit der Möglichkeit, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln und für die Besucher ein attraktives Angebot anzubieten. Diese Gesellschaft würde damit auch der überregionalen Bedeutung der Revierparks gerecht.

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