Tierschutz – Piratenpartei Witten https://piraten-witten.borggraefe.com Teilhabe und Transparenz sind wählbar! Fri, 05 Feb 2021 14:51:29 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.2.2 https://piraten-witten.borggraefe.com/wp-content/uploads/2020/11/cropped-favicon_neues-logo2020_2-32x32.png Tierschutz – Piratenpartei Witten https://piraten-witten.borggraefe.com 32 32 Silvester 2.0 https://piraten-witten.borggraefe.com/silvester-2-0/ https://piraten-witten.borggraefe.com/silvester-2-0/#comments Fri, 05 Feb 2021 14:51:28 +0000 https://piraten-witten.borggraefe.com/?p=6507 Die Diskussionen um das Verkaufsverbot für Feuerwerk im Dezember haben erneut die Frage nach einem Silvester, das in unsere Zeit passt, aufgeworfen. Wir haben Anfang Januar mit einem Antrag die Stadt Witten beauftragt, ein Konzept für ein zeitgemäßes, gesundheitsschonendes, umwelt- und tierfreundliches Silvester ohne Böllerei zu erarbeiten.

„Laute Knallerei sollte einst „böse Geister“ vertreiben. Heutzutage scheint dieser Brauch ein wenig veraltet. Der Berufung auf die Tradition stehen ein immenses Müllaufkommen, drastisch erhöhte Feinstaubwerte und insbesondere eine hohe Belastung für Wild- und Heimtiere entgegen. Für viele Heimtierbesitzer*innen ist Silvester bislang ein jährlich wiederkehrender Horror, bei dem sie irgendwie ihre völlig verängstigten Pfleglinge beruhigen müssen.“

Patrick Bodden, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vertreter der Piratenfraktion im Ausschuss für Umweltschutz

Grüne und SPD mit im Boot

Anfang Februar haben nun SPD und Grüne einen entsprechenden Ergänzungsantratg eingereicht. Wir begrüßen diesen sehr und freuen uns, dass es scheinbar in Witten eine Mehrheit für die Idee eines zeitgemäßen Silvesters zu geben scheint. Mehr dazu weiß der Vorsitzende unserer Fraktion, Stefan Borggraefe, in diesem Video zu berichten.

Besonders schöne Feuerwerke an zentralen Orten statt wilder Böllerei

Ein zentrales Feuerwerk bietet auch die Chance auf ein gemeinsames Fest, eine große Veranstaltung mit Musik und Unterhaltung, bei der die Menschen zusammenkommen und den Jahreswechsel feiern können.

Mitnichten soll den Menschen durch ein Verbot der privaten Knallerei der Spaß am Silvester genommen werden, wie Kritiker meinen. Vielmehr geht es darum, Umwelt und Tierwelt deutlich zu entlasten. Wir plädieren für einen vernünftigen Ausgleich zwischen Umweltschutz und Brauchtum. Zentrale, besonders schöne Feuerwerke und bestimmte öffentliche Flächen für privates Feuerwerk sollen die bisherige Praxis ersetzen ohne die Freude an Silvester zu mindern.

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Katzenschutzverordnung für Witten https://piraten-witten.borggraefe.com/katzenschutzverordnung-fuer-witten/ https://piraten-witten.borggraefe.com/katzenschutzverordnung-fuer-witten/#comments Wed, 21 Oct 2015 12:46:13 +0000 https://piraten-witten.borggraefe.com/?p=2244 Wir wollen eine Katzenschutzverordnung nach dem Paderborner Modell zur Eindämmung der unkontrollierten Vermehrung von Hauskatzen und verwilderten Hauskatzen für Witten.
Dieses Modell sieht vor, dass freilaufende Hauskatzen grundsätzlich ab einem Alter von fünf Monaten durch einen Tierarzt zu kastrieren sind. Für die Zucht von Rassekatzen können auf Antrag Ausnahmen zugelassen werden

Mit unserem Antrag vom 20.10.2015 schließen wir uns den Forderungen von namhaften Tierschutzvereinen wie beispielsweise dem Deutschen Tierschutzbund oder Vier Pfoten an.

Anders als bei Wildtieren regelt sich die Populationsdichte bei wildlebenden Katzen nicht auf natürliche Weise. Die stellenweise erhebliche Bestandsdichte erhöht die Gefahr der Ausbreitung von Katzenkrankheiten und damit von kranken und leidenden Tieren erheblich.

Nach Gesprächen mit Frau Drögehorn vom Arche Noah – Tiere in Not e.V. und Frau Lukas von den Tierfreunden Witten e.V. wurde schnell klar, dass auch in Witten Handlungsbedarf besteht. Die Zahl der im Stadtgebiet Witten ausgesetzten, herrenlosen und verwildert lebenden Katzen und die damit einhergehenden Probleme haben zugenommen. Die betroffenen Tiere pflanzen sich unkontrolliert fort und müssen teilweise unter erbärmlichen und tierschutzwidrigen Umständen ihr Leben fristen. Katzen gebären etwa zweimal Jährlich mit fünf bis sechs Jungen pro Wurf.

Trotz der engagierten und wertvollen ehrenamtlichen Arbeit der Tierschutzorganisationen ist es durch ihren Einsatz lediglich möglich eine explosionsartige Vermehrung der Population zu verhindern.
Die Stadt Paderborn hat bereits 2008 als erste deutsche Stadt die Initiative ergriffen. Sie schaffte eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen. In Nordrhein-Westfahlen folgten immerhin schon 72 Städte und Gemeinden diesem Beispiel.
Roland Löpke unser Fraktionsvorsitzender betont dabei:

„Besonders wichtig ist uns in diesem Zusammenhang dass die Stadt Witten aktiv Aufklärung betreibt. Entsprechendes Informationsmaterial über das Problem der unkontrollierten Fortpflanzung und Ansprechpartner aus Tierschutz und Tiermedizin muss den Katzenhaltern zugänglich gemacht werden“

Die Kosten für die Kastration sind vom Katzenhalter zu tragen. Dieser ist für das Wohlergehen sowie die Einhaltung der gesetzlichen Grundlagen zur Tierhaltung verpflichtet.

In finanziellen Notlagen haben schon bisher die Tierschutzvereine mit Gutscheinen geholfen. In regelmäßig wiederkehrenden Aktionen übernehmen die Tierschutzvereine die Kosten für die Kastration und geben Gutscheine für die anfallenden Kosten raus. Die Finanzierung erfolgt aus Spenden.
Unser Antrag wird voraussichtlich am 12.11.2015 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz beraten.

 

Kämpft mit uns für die Rechte der Katzen: Pirate Cat

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