Covid19 – Piratenpartei Witten https://piraten-witten.borggraefe.com Teilhabe und Transparenz sind wählbar! Wed, 06 May 2020 10:48:55 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.2.2 https://piraten-witten.borggraefe.com/wp-content/uploads/2020/11/cropped-favicon_neues-logo2020_2-32x32.png Covid19 – Piratenpartei Witten https://piraten-witten.borggraefe.com 32 32 Piraten fordern Ausweitung der Notbetreuung https://piraten-witten.borggraefe.com/piraten-fordern-ausweitung-der-notbetreuung/ https://piraten-witten.borggraefe.com/piraten-fordern-ausweitung-der-notbetreuung/#respond Tue, 05 May 2020 21:36:08 +0000 https://piraten-witten.borggraefe.com/?p=5166 KiTas bleiben weiterhin geschlossen. Schulen bieten für die Jüngsten noch keinen Unterricht an. Eltern und Kinder sind rund um die Uhr zusammen. Dabei läuft in vielen Familien längst nicht mehr alles rund. Bei Familien, die ohnehin in prekären Situationen leben, verschlechtert sich die Situation dramatisch.

Ausweitung soweit dies sicher möglich ist

Die Wittener Piratenfraktion fordert daher die Aufnahme von Kindern in die Notbetreuung, wenn dies ihre Eltern wünschen und soweit dies mit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen für den Infektionsschutz möglich ist. Die Eltern haben sich dazu nicht zu rechtfertigen.

„Die Ausweitung muss möglichst zügig erfolgen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist! Die psychische Belastung in vielen Familien ist derzeit so hoch, dass es Eltern vielfach nicht mehr schaffen werden, sich vor den Ämtern zu rechtfertigen. Daher muss die Schwelle für den Zugang zu den Betreuungsangeboten möglichst niedrig sein.“

so Werner Segschneider, Psychiater und sachkundiger Bürger im Jugendhilfe- und Schulausschuss für die Piratenfraktion.

„Das Ziel muss sein, möglichst viele Kinder wieder in die Schulen und KiTas zu bekommen und bis dahin zumindest die Notbetreuung auszuweiten. Voraussetzung dafür ist aber mehr Unterstützung der Einrichtungen und Schulen dabei, den notwendigen Infektionsschutz garantieren zu können!“

ergänzt Ratsmitglied Stefan Borggraefe, der Segschneider im JuSchu vertritt.

Anfrage an die Verwaltung

Seitens der Piratenfraktion ist der Stadtverwaltung eine Anfrage zur Situation der Notbetreuung in Witten zugestellt worden.

Sehr geehrte Frau Leidemann,

am 16.04.2020 ist seitens der Politik klargestellt worden, dass eine Öffnung der Schulen für alle Schülerinnen und Schüler nicht vor Mitte Mai 2020 zu erwarten ist, – keine einfache Situation für Schülerinnen und Schüler, denen die Schule Struktur und Halt gibt.

Insbesondere Kinder und Jugendliche aus problematischen Familienverhältnissen und/oder mit schweren Entwicklungsstörungen (L S E) bedürfen Tagesstrukturierung, soziale Kontakte sowie baldige Fortführung sonderpädagogischer Förderung.

Aus psychiatrischer Sicht und aus Sicht der Piratenfraktion ist für diese Zielgruppe eine unmittelbare Notbetreuung, d.h. persönlicher Kontakt und Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen notwendig sowie oft zusätzlich mit dem familiären Umfeld geboten.

Uns ist bekannt, dass seitens des Jugendamtes der Stadt Witten die Notwendigkeit einer Notbetreuung für gefährdete Kinder unter den derzeitigen Corona-Bedingungen als dringlich gesehen und Möglichkeiten geprüft werden.

Die folgenden Fragen beziehen sich auf Kinder und Jugendliche, denen eine
Inklusionsassistenz zuerkannt ist:

  1. Welche Anbieter/Träger sind seitens der Stadt Witten für die Durchführung der Notbetreuung angefragt / ggfs. bereits beauftragt worden?
  2. Welche Anbieter/Träger bieten dazu ihre Dienste mit welchen Konzepten an?
  3. Sind aus fachlicher Sicht des Jugendamtes deren Konzepte geeignet? Unter Corona-Schutzmaßnahmen ist naheliegend, dass Anbieter/Träger eine mittelbare Notbetreuung per Telefon und Homeoffice anbieten. Aber lässt sich in dieser Form die erforderliche Hilfe leisten?
  4. Wird zu Entscheidungen der Kostenübernahme für jeden Einzelfall ein Hilfeplan des Anbieter/Träger eingefordert aus dem fachlich begründet hervorgeht, ob und inwieweit das betreffende Kind/Jugendliche von Inhalt und Form der angebotenen Notbetreuung profitiert?
  5. Welche Kostenträger kommen für die Notbetreuung in Frage?
  6. Welche Kostenträger haben sich bisher zur Kostenübernahme der Fortführung der Inklusionshilfen – unter den derzeitigen Corona – Bedingungen bereit erklärt?
  7. Umgangssprachlich unterscheidet man hinsichtlich Kostenübernahme der Inklusionsassistenz zwischen „Jugendamtskinder“ und „Stadtkinder“. Drohen „Stadtkinder“ hintenüber zu fallen, da für „Stadtkinder“ nicht das Jugendamt Kostenträger der Inklusionshilfen ist?
  8. Inwieweit bieten gegenwärtig SGA/Soziale Gruppenarbeit und KJH FLOW GmbH (mit 24h Rufbereitschaft) ihre Dienste an?

Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen und viele Grüße,

Werner Segschneider (Sachkundiger Bürger im Jugendhilfe- und Schulausschuss)
Roland Löpke (Fraktionsvorsitzender PIRATEN)

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Piraten fordern sofortige Einführung von Rats-TV zum Schutz der Öffentlichkeit https://piraten-witten.borggraefe.com/piraten-fordern-sofortige-einfuehrung-von-rats-tv-zum-schutz-der-oeffentlichkeit/ https://piraten-witten.borggraefe.com/piraten-fordern-sofortige-einfuehrung-von-rats-tv-zum-schutz-der-oeffentlichkeit/#comments Thu, 30 Apr 2020 19:37:55 +0000 https://piraten-witten.borggraefe.com/?p=5120 Für die Wittener Piratenfraktion ist die derzeitige pandemische Situation ein weiteres Argument für das von ihnen schon mehrfach geforderte Rats-TV, also von Live-Übertragung von Sitzungen in das Internet inklusive der Möglichkeit, sich die Sitzungen später zeitversetzt anschauen zu können.

Rats-TV ist Beitrag zum Infektionsschutz

„Durch Rats-TV wird transparenter, wie die Entscheidungen des Stadtrates zu Stande kommen. Nur so können Entscheidungen nachvollzogen und eingeordnet werden. Dann müssen Wittenerinnen und Wittener nicht mehr zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein, um die Sitzungen zu verfolgen. Auch betagte, kranke und behinderte Menschen können dadurch die kommunale Demokratie verfolgen. Zu den vielen Argumenten, die für Rats-TV sprechen, kommt jetzt noch der Infektionsschutz hinzu.“

so Roland Löpke, Fraktionsvorsitzender
Monitor mit weißem Rauschen auf dem Bildschirm. Darüber eine Beschriftung „Rats-TV in Witten“
Rats-TV in Witten: nach wie vor nur weißes Rauschen!

Die Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse sind laut Gemeindeordnung öffentlich. Ein kompletter Ausschluss der Öffentlichkeit für den Infektionsschutz ist nicht vorgesehen und wäre nach Ansicht der Piraten auch undemokratisch. In der Vergangenheit war der Ratssaal bei einigen Themen dicht gedrängt mit Menschen gefüllt, etwa als es um die Reduzierung der Zügigkeit der Adolf-Reichwein-Realschule ging oder als die Ausrufung des Klimanotstands auf der Tagesordnung stand.

Streaming bei Wiederaufnahme des Sitzungsbetriebs!

„Viele Menschen werden nun trotz eigentlich vorhandenen Interesses wegen der pandemischen Situation zu Hause bleiben. Eine andere Möglichkeit, die öffentlichen Sitzungen zu verfolgen, als diese zu besuchen gibt es aber auch im Jahr 2020 in Witten nicht! Um weiterhin eine Beteiligung der Öffentlichkeit zu gewährleisten und sie zugleich vor einer Infektion zu schützen, müssen ab Wiederaufnahme des Sitzungsbetriebs die Sitzungen über das Internet gestreamt werden!“

meint Ratsmitglied Stefan Borggraefe

Nach Ansicht der Piratenfraktion ist dies auch ohne Änderung der Geschäftsordnung möglich. Der Rat bzw. der jeweilige Ausschüsse müssen nur zu Beginn der Sitzung einer Aufnahme zustimmen. Dies ist in der Geschäftsordnung so vorgesehen und gelebte Praxis, wenn beispielsweise ein Fernsehteam aus einer Sitzung berichten will.

Es gibt keine Ausrede mehr gegen Rats-TV!

„Viele Menschen haben in den vergangenen Wochen durch Homeoffice oder einfach um weiter in Kontakt mit Freunden und Familie bleiben zu können, intensiv Live-Videoübertragungen über das Internet genutzt. Es kann nicht sein, dass ein Stadtrat, der Entscheidungen für knapp 100.000 Einwohner.innen fällt, es nicht schafft, auf ähnliche Weise mit den Menschen in Kontakt zu sein. Es gibt keine Ausrede mehr gegen Rats-TV!“

so Stefan Borggraefe weiter.
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Piratenfraktion Witten stellt freie Videokonferenzlösung zur Verfügung https://piraten-witten.borggraefe.com/piratenfraktion-witten-stellt-freie-videokonferenzloesung-zur-verfuegung/ https://piraten-witten.borggraefe.com/piratenfraktion-witten-stellt-freie-videokonferenzloesung-zur-verfuegung/#respond Fri, 27 Mar 2020 16:18:10 +0000 https://piraten-witten.borggraefe.com/?p=5040 Trefft Euch gerne in Eurer Videokonferenz auf https://meet.piraten-witten.de. Unser kleiner, datensparsamer und überwachungsfreier Beitrag für mehr Nähe trotz Kontaktverbot.Wir stellen auf unserem Server eine besonders einfach zu bedienende, unbegrenzt kostenlos nutzbare Videokonferenzlösung zur Verfügung. Basierend auf der Freien Software „Jitsi“ kann man seine eigene Konferenz einfach starten, indem man mit einem Webbrowser die Seite https://meet.piraten-witten.de ansteuert.

Keine Software-Installation notwendig

Auf PCs muss keinerlei zusätzliche Software installiert werden, für Smartphones und Tablets gibt eine kleine App zur optimalen Nutzung der Videokonferenzen. Die Kommunikation ist verschlüsselt und es fallen keinerlei personenbezogenen Daten bei Internet-Konzernen wie Google, Apple, Facebook (Zoom) oder Microsoft (Skype) an.

„Wir wollen einen kleinen Beitrag leisten, indem wir mehr Nähe trotz Kontaktverbot ermöglichen. Auch wenn es derzeit aus guten Gründen wichtig ist, physische Kontakte mit anderen Menschen minimieren, müssen wir soziale Kontakte nicht vernachlässigen. Unser Server kann gerne für Vorstandssitzungen von Vereinen, zur Wissensvermittlung oder einfach zum Gespräch mit Freunden und der Familie genutzt werden.“so Ratsmitglied Stefan Borggraefe

Digitalisierung muss höheren Stellenwert erhalten!

Wir Piraten sehen als einen positiven Nebeneffekt der aktuellen Krise, dass sich aktuell viele Menschen intensiver mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen.

„Derzeit wird besonders deutlich, wie sehr das Thema von der herrschenden Politik verschlafen wurde. Insbesondere den Schulen mangelt es an grundlegender Soft- und Hardware-Ausstattung und den passenden Fortbildungen für die Lehrpersonen. Schülerinnen und Schüler werden immer noch nicht standardmäßig mit mobilen Computern ausgestattet. Wer derzeit plötzlich aufs Home Office angewiesen ist, ist oftmals genervt von langsamen Internet-Verbindungen, weil der Breitbandausbau zu schleppend abläuft und zu wenig auf echte Glasfaserleitungen gesetzt wurde. Diese Mängel müssen endlich behoben werden!“so Stefan Borggraefe weiter

Videokonferenz auf dem Smartphone
Videokonferenz mit Hilfe unseres Servers auf dem Smartphone

Das Videokonferenz-Angebot wird auch über die derzeitige Krise hinaus dauerhaft weiterbetrieben werden. Wer uns Wittener Piraten besser kennen lernen will und Lust auf Austausch zu kommunalpolitischen Themen hat, findet uns am Sonntag, 29. März, ab 11 Uhr in der Videokonferenz https://meet.piraten-witten.de/Ankerplatz.

Passt auf Euch auf, bleibt gesund und haltet Euch solidarisch an die derzeit notwendigen Regeln, damit wir den Virus bald eingedämmt haben! Wir hoffen, dass unsere Videokonferenzlösung Euch die Zeit bis dahin etwas schöner macht!

Was ist eigentlich „Freie Software“?

Die verwendete Software Jitsi ist Freie Software. Dies bedeutet, dass Sie von allen Menschen bis ins kleinste Detail studiert und verbessert werden kann. Dazu liegen die Quelltexte offen. So kann die Software von jedermensch kontrolliert werden, ob sie auch wirklich das tut, was sie verspricht – und nicht etwa heimlich Daten abgreift oder gemachte Sicherheitsversprechen gar nicht einhält. Statt einem bestimmten Software-Hersteller, der die Quelltexte seiner Programme geheim hält, hilflos ausgeliefert zu sein, sorgt Freie Software für eine demokratisierte Informationstechnologie in der Hand aller Menschen.

Da Freie Software wie Jitsi auch unbegrenzt kopiert und weitergegeben werden darf, kann sich auch jede und jeder selbst einen eigenen Videokonferenz-Server einrichten, so wie die Piratenfraktion dies getan hat!

Wir Piraten wollen mehr Demokratie, Freiheit und eine emanzipierte Gesellschaft! Daher setzen wir uns dafür ein, dass möglichst viel Freie Software eingesetzt wird. Warum wie auch von uns gefordert gerade in öffentlichen Verwaltungen möglichst viel Freie Software eingesetzt werden sollte, erklärt dieses Video sehr anschaulich.

Weiterführende Gedanken zum Thema Freie Software findet Ihr auf den Seiten des GNU-Projekts.

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